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Textosteron

Lyrik hat sich als Gattung ihrer elfenbeinernen Nischenexistenz
entledigt, erinnert sich ihres kollektiven Wirkungspotenzials
und definiert sich über ihre klangliche, also auditive
Präsentation.
So behaupten Klang und Rhythmus, die archaischen Urelemente,
deren eigentliches Terrain ja der Gesang und der Tanz sind, im
Moment des Schwindens der Poesiepublikationen ihre lyrische
Relevanz und beleben damit die Rezeption im Ganzen.

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