Das große Glück, noch klein zu sein,
Er spendet Samen, wo er kann -
kommt jedem Mensch entgegen,
ist's gar ein Weib mit Not am Mann,
schon folgt der Samensegen.
Ein Labor dient dafür jedoch nicht -
für solcherlei Bescherung
sind Sofa, Bettgestell und Tisch,
im Dunkeln oder auch bei Licht,
begünstigend für die Vermehrung.
So braucht er keine Konzession,
Patente und Lizenzen -
herbei ein hübsches Huhn, ein Ei -
am liebsten gar von beiden zwei -
gebührend seinen Kompetenzen.
Aber jetzt - mit reichlich Lenze,
erreicht der Bock die Klimax-Grenze?
Laufen da noch die Geschäfte?
Fließen überhaupt noch Säfte
in ungehemmtem Gier-Erguss?
Ist alles noch beim guten Alten,
alle Regungen nebst den Falten,
ist das alles noch in Schuss?
Das Bocken und das Bäumen,
das Zähmen und das Zäumen,
das Jaulen und das Juchzen,
das Seufzen und das Schluchzen,
das Keuchen wie das Kreischen,
das Peitschen, das Zerfleischen
das Fluchen, Furzen plus Gewimmer,
das Poppen quer durch alle Zimmer -
kann er auch in Zukunft halten,
wofür er jahrelang geworben -
oder gehört er zu den Alten,
deren Ast morsch abgestorben?
Alle Sorgen sind verflogen,
nicht umsonst spricht man fürwahr -
bei unserem Protagonisten
ganz ungelogen -
von der Saft-Spender GmbH.